ADRESSE Johanna Burosch Pausstr. 19 45357 Essen an der Ruhr
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© Copyright 2013 - 2020 Fotografie, Bild- und Webdesign Johanna Burosch
Blog Kleine Tipps und Tricks rund um die digitale Fotografie
Die Fotografie ist heute beliebter als je zuvor. Dieser Blog bietet kleine kompakte Einführung in die Theorie und Praxis der beliebten und vielseitigen Fotografie. Regelmäßig werden hier die Grundlagen der Technik und der Gestaltung angeregt. Das Wichtigste ist: man muss es wagen, ausprobieren, tun … Kreativität bei der Fotografie ist überall, probiere es aus …
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17.05.2020 Feintuning der Belichtung Licht: Wir benötigen Licht, um Fotos aufzunehmen. Licht ist aber nicht gleich Licht. Das Licht bestimmt die Qualität des Bildes. Die Belichtungsmesser moderner Kameras arbeiten in der Regel sehr genau, es gibt aber ausnahmen. Fotografieren wir mit manueller Einstellung, vermeiden wir eventuelle Fehler der Automatik. Wetter: Für ansprechende Landschaftsaufnahmen sind wolkenlose Tage mit starker Sonne ungeeignet. Ein bedeckter Himmel teilweise bewölkt und wechselhaft macht das Foto viel interessanter und ist lohnend. Dabei entstehen keine starken und dunklen Schatten. Tageszeit: Beim Sonnenauf- und Untergang ist das Licht weicher und nicht so intensiv wie in der Mittagszeit. Die Farben des Sonnenlichts werden in den roten Bereich verschoben. Je höher die Sonne steigt, desto neutraler wird die Farbe im Bild. Mehrfeldmessung/Matrixmessung in der Landschaft (empfehlenswert): Die Bild-Zonen werden separat gemessen und die Kamera rechnet die Einzelwerte zu einem Durchschnitt. Dabei wird das scharfgestellte Motiv gewichtet. Live-View: Verfügt deine Kamera über ein Live-View-Modus, so kannst du die Wirkung der Belichtung vor dem Auslösen sehen. Verfügt deine Kamera über ein Spiegel, wird er dabei hochgestellt (keine Vibration bevor der Verschluss öffnet). Histogramm: Das Bild kann vor dem Auslösen anhand des Histogramms im Live-View-Modus geprüft werden (viele Kamera Modelle bieten diese Möglichkeit an). Dabei ist zu achten, dass der Gipfel sich in der Mitte befindet. Im Idealfall fallen die linke und rechte Flanke des Histogramms bis auf die Grundlinie ab. Belichtungskorrektur: Zeigt das Histogramm abgeschnittene Lichter an, kann der Fehler mithilfe der Belichtungskorrektur ausgeglichen werden. Ist dein Bild zu dunkel, werden die Korrekturstufen nach Plus +, ist es zu hell, nach Minus - korrigiert. Im Live-View-Modus kannst du die Veränderung auf dem Display sehen. Dies ist eine einfache Methode, die Belichtung vor dem Abdrücken anzupassen. Belichtungsreihe: Die Belichtungsreihe bietet eine weitere Sicherheit. Die Kamera löst automatisch eine Reihe von Bildern aus. Eine Standardbelichtung, eine über- und eine unterbelichtet. Anschließend werden die Fotos mit Photoshop zusammensetzen. Das Foto ansehen und bewerten: Nachdem dein Foto aufgenommen wurden, prüfe es mithilfe des Histogramms. Ein Blick auf dem Display kann die Ergebnisse verfälschen.
TIPPS UND TRICKS Vor Sonnenaufgang und nach Untergang ist das Licht am wärmsten (Goldene Stunde). Im Sommer ist die Std. kürzer als im Winter. Motiv-Vorwahl „Landschaft“ ist nicht empfehlenswert. Dabei kann die Belichtung/Bewegung/Tiefenschärfe nicht berücksichtigt werden. Mit Blendevorwahl und manueller Einstellung behältst du die beste Kontrolle. Die beste Kontrolle für die Belichtung ist das Histogramm. Manchmal ist es besser, das gleiche Motiv bei besseren Lichtverhältnissen an einem anderen Tag zu fotografieren. Seitenlicht ist ideal in der Landschaftsfotografie. Es gibt KEIN „Königsweg“ für richtige Belichtung. Deine persönliche Vorlieben und die Wahl des Motivs ist entscheidend.
03.05.2020 Hyperfokale Distanz: Schärfe von vorn bis zum Horizont Wir wissen, dass die Blendenwahl für die Schärfe/den Schärfenbereich im Bild zuständig ist. Umso kleiner die Blendenzahl, umso geringer ist die Schärfentiefe und umso größer die Blendenzahl, umso größer ist die Schärfentiefe. „Moment!“ - dann könnte ich eine große Blendenzahl wählen und schon hätte ich ein durchgehend scharfes Bild. Klingt nach einer einfachen Handhabung aber kein richtig scharfes Foto. Stell dir vor: ein See, eine Landschaft und die Berge im Hintergrund. Deine Kamera natürlich auf einem Stativ. Du hast eine Brennweite von 24 mm gewählt, ein Blendenwert von f/8 und hast eine Kamera mit Vollformatsensor. Um eine hyperfokale Entfernung zu ermitteln, benutze ich eine App. Die App ermittelt nach meinen Angaben also die Brennweite, die Blende sowie das Vollformat, die Hyperfokale Distanz. Dabei ergibt sich nach der Berechnung eine Distanz von 2,42 m. Also stelle ich bei ca. 2,42 m scharf und mein Bild wird bei einer Entfernung von 1,21 m bis unendliche scharf. Versuche es mit verschiedenen Einstellungen.
TIPPS UND TRICKS: In der Landschaftsfotografie wird meist eine Blende von f/8 bis f/16 gewählt. Erforsche bei welcher Blende deine Kamera die qualitativ, schärfsten Bilder macht. Besser auf eine ein wenig größere Distanz fokussieren als die App vorgibt. Leser Entfernungsmesser im Rucksack ist hilfreich. Schreib dir deine wichtigsten Angaben auf, ist unterwegs schneller und praktischer. Nicht immer ist eine Mobilverbindung vorhanden.
25.04.2020 Hohe Schärfentiefe In meinem letzten Blogbeitrag habe ich die geringe Schärfentiefe erläutert. Heute einige Gedanken zum Thema „Hohe Schärfentiefe“. Sollen alle Elemente im Bild wichtig erscheinen, werden diese gleichermassen scharf abgelichtet. Der Betrachter kann so über das gesamte Bild seinen Blick schweifen lassen. Um eine hoche Schärfentiefe zu erzeugen, wird eine kleine Blende/große Blendenzahl eingestellt. Für eine durchgehende Schärfentiefe muss die hyperfokale Entfernung ermittel werden. Mehr zu dem Thema in meinem nächsten Blogbeitrag.
TIPPS UND TRICKS: Schärfentiefe-Vorschau-Taste nutzen. Die niedrigste ISO Einstellung, die möglich ist, nutzen. Ein Weitwinkel Objektiv eignet sich gut für hohe Schärfentiefe, da diese Methode in der Landschaftsfotografie beliebt ist. Mit einer großen Blendezahl 11-16 ergibt sich eine hohe Schärfentiefe.
11.04.2020 Geringe Schärfentiefe Eine sehr beliebte und hervorragende Methode den Blick auf die wichtigsten Details zu lenken, ist die geringe Schärfentiefe. Ein Objektiv für Porträts mit einer Brennweite zwischen 50 mm und 105 mm ist ideal. Arbeitest du dabei mit einem Stativ und mit einem Fernauslöser so vermeidest du jegliche Bewegung der Kamera. Achte auch dabei auf die Belichtungsmessung. Zu den Themen habe ich bereits die Methoden in den letzten Wochen erwähnt, siehe unten. Viele moderne Kameras haben eine Schärfentiefe-Vorschau. Vor dem Auslösen kannst du die Schärfentiefe ansehen, was genau scharf abgebildet wird. (Wo die Taste sich befindet, findest du in der Beschreibung). Überlege, wo dein Fokuspunkt liegen sollte, worauf der Blick des Betrachters gelenkt werden soll. Bei einem Porträt sind es die Augen. In meinem nächsten Thema erläutere ich die "Hohe Schärfentiefe".
TIPPS UND TRICKS: Schärfentiefe-Vorschau-Taste nutzen. Eine niedrigste ISO Einstellung (z.B. 100) sorgt für detailreiche Bilder. Mit der kleinsten Blendenzahl, eine große Blendenöffnung, ergibt sich eine geringe Schärfentiefe.
29. März 2020 SPOTTMESSUNG Die Spottmessung beschränkt sich nur auf eine kleine Szene des Bildes, das sind ca. 5-10 % des Fokuspunktes. Diese Messung der Belichtung erfolgt nur auf dem fokussierten Bereich, alle andere, die im Bild außerhalb des Fokuspunktes liegen, werden nicht berücksichtigt. GUTES LICHT!
TIPPS UND TRICKS: Beispiel: für starke Kontrastunterschiede geeignet. Bereiche die wichtig sind und gut ausgeleuchtet werden müssen. Beispiel: - kleine Szene - Stirn, Kinn - oder Pflanze …
21. März 2020 SELEKTIVMESSUNG Nächste Woche gibt es Tipps zur Spottmessung :-)
TIPPS UND TRICKS: Beispiel: dein Model im weißen Kleid in einer Umgebung mit weniger Licht. Ein Hund mit dunklem Fell und hellen Umgebung. Die Struktur des Fells bekommt durch die Selektivmessung mehr Zeichnung. VIEL SPAß DABEI.
14. März 2020 MITTENBETONTE INTEGRALMESSUNG Heute möchte ich an letzte Woche anknüpfen. Die Mittenbetonte Integralmessung misst die Lichtverteilug in ca. 6o-80 % des mittleren Bildbereichs. Die Ränder des Bildes werden weniger gewichtet aber auch gemessen und erfasst. Diese Messung ist für zentral platzierte Motive empfehlenswert, diese werden stärker gewertet. Nächste Woche in meinem Blog gibt es Tipps zur Selektivmessung.
TIPPS UND TRICKS: Ist bei Porträts oder bei Motiven mit sehr hellen und dunklen Flächen hilfreich.
9. März 2020 BELICHTUNGSMESSER Unsere moderne Kameras verfügen über Belichtungsmesser, sie arbeiten mit Reflexion, das bedeutet: die Belichtungsmesser messen die Lichtmenge die vom deinem Motiv in Richtung Kamera zurückgeworfen werden. Dabei gibt es die: Mehrfeldmessung Mittenbetonte Integralmesssung Selektivmessung Spotmessung Die Mehrfeldmessung möchte ich heute an der Stelle kurz erklären: Bei der Mehrfeldmessung (auch Matrixmessung) wird die Lichtverteilung unabhänging von anderen Bereichen gemessen und die Messergebnisse werden dann in die endgültige Belichtung kombiniert. In meinem nächsten Blog Beitrag folgt eine Erklärung zum Thema Mittenbetonte Integralmesssung :-)
TIPPS UND TRICKS: Diese Methode wird gerne bei Landschaftsaufnahmen eingesetzet.
29. Februar 2020 FOKUSPUNKT BEI EINEM PORTRÄT WÄHLEN Die Kamera wählt automatisch beim Auslösen einen Punkt, der am nächsten liegt, das kann die Nase sein. Wenn wir einer Person ins Gesicht sehen, schauen wir primär in die Augen. Deshalb ist es bei einem Porträt wichtig den Fokus auf die Augen setzen, sodass diese scharf erscheinen. Beachte auch dabei die Drittel-Regel für ein ansprechendes Bild.
TIPPS UND TRICKS: Mittlerer Autofokus als Wahl. Auge scharf stellen, den Auslöser dabei leicht gedrückt halten, Bildausschnitt wählen (Dritt-Regel) und den Auslöser durchdrücken. Fertig.
22. Februar 2020 STATIV Mit einem Stativ lassen sich Verwackelungen und Unschärfe vermeiden. Bei einer langen Verschlusszeit ist ein Stativ notwendig. Ein Stativ verleiht präzise Bildkomposition, dabei werden Panorama oder Zeitraffer ermöglichst. Ein Dreibein-Stativ sorgt für eine solide Haltung der Kamera. Beim Kauf empfehle ich jedoch abzuwägen zwischen Stabilität und Gewicht. Ein zu schweres und zu großes Stativ ist fürs unterwegs umständlich, ein zu leichtes gibt je nach Einsatz nicht genügend Halt. Ein Kugelkopf ermöglicht das Justieren der Ausrichtung. Die Teleskopbeine lassen sich je nach Bedarf Ausziehen und Zusammenschieben. Die Teleskopbeine sollten das Gewicht deiner Kamera und dein schwerstes Objektiv gut tragen und eine gute Kippsicherheit geben.
TIPPS UND TRICKS: Von einem Kauf eines günsigen Statives rate ich ab, sonnt bezahlt man zweimal.
15. Februar 2020 WIE SIEHT EIN GELUNGENES FOTO AUS? Die Komposition, die Wahl deines Ausschnitts und die Wahl des Zeitpunktes sagen aus welche Botschaft du dem Betrachter mitteilen möchtest. Diese Richtung der drei Aspekte vermitteln ein gelungenes Foto. Kleiner Überblick für ein gelungenes Foto: Porträts, ein beliebtes Genres Die Perspektive spielt eine wichtige Rolle. Schon eine kleine Änderung deiner Position kann dem Bild mehr Ausdruck geben. Das Objektiv über Augenhöhe zu halten führt dazu, dass die Person oder das Tier etwas unterlegen wirkt. Fotografierst du mit dem Objektiv unter der Augenhöhe wirkt dein Model ausdrucksvoller und erhabener. Unter anderem ist ein guter und freundlicher Umgang mit deinem Model eine wichtige Basis. Landschaftsfotografie Ein querformatiges Bild der Landschaft unterstreicht die Ästhetik der Natur. Ich benutze möglichst ein Stativ. Die Drittel-Regel berücksichtigen Die Regel besagt, dass sich die wichtigen Elemente des Bildes auf den Schnittpunkten imaginärer Linien (einstellbar) befinden sollen. Fokus Auf dein Hauptmotiv den Fokus setzen
TIPPS UND TRICKS: Versuche beim Fotografieren die Höhe und den Winkel zu variieren. Fotografiere von verschiedenen Seiten. Für einen guten Blickwinkel laufe oft lange herum. Vermeide die Mittagssonne.
8. Februar 2020 DIE ISO-WERTE Der ISO-Wert steuert die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors und legt fest wieviel Licht für ein gelungenes Bild notwendig ist. Ein niedriger ISO-Wert wird bei normalen Bedingungen eingestellt. Ein Hoher ISO-Wert wird bei schwachen Licht und kurze Verschlusszeit oder kleine Blende eingesetzt. Kleiner Überblick der groben Richtwerte: ISO 100-200 Tagsüber bei gutem Wetter wie Sonnenschein, in Gebirgen, leichte Bewölkung ISO 400-800 Tagsüber bei bedecktem Himmel, Nebel, im Wald oder auch bei gut ausgeleuchtetem Raum ISO 800-3200 bei schlechtem Wetter, blaue Stunde, Dämmerung, nachts
TIPPS UND TRICKS: Den ISO-Wert möglichst klein justieren, je kleiner desto besser.
1. Februar 2020 DIE VERSCHLUSSZEIT Die klassische Reihe der Verschlusszeit ist von 30 Sekunden bis 1/4000 Sekunde. Die einzelnen Schritte bedeuten entweder eine Halbierung oder eine Verdoppelung der Lichtmenge, die auf den Sensor fällt. Eine kurze Verschlusszeit kannst du bei Bewegung z.B. einer Person einsetzen. Eine Mittlere Verschlusszeit kannst du z.B. bei normalen Lichtverhältnissen für die gängigen Aufnahmen justieren und die lange wird bei schwachem/sehr schwachem Licht anpasst.
TIPPS UND TRICKS: Kurze Verschlusszeit - Höherer ISO Wert. Lange Verschlusszeit - Niedrieger ISO- Wert.
25. Januar 2020 DIE BLENDE UND DIE BLENDENZAHL Die Blende und die Blendenzahl steuern wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. Die Blendenöffnung reguliert die Lichtmenge. Die Blendenöffnung lässt sich auf verschiedene Zahlen „f“ (focus number) einstellen. Eine klassische Blendenreihe ist f/2,8, f/4, f/5,6, f/8, f/11, f/16. Bei jedem Level dieser Reihe fällt jeweils die Hälfe der Lichtmenge auf den Sensor. Je höher die Blendenzahl, also die Blende wird dabei mehr geschlossen, desto weniger Licht fließt hinein. Je kleiner die Blendenzahl, also die Blende wird dabei mehr geöffnet, desto mehr Licht wird aufgenommen.
TIPPS UND TRICKS: Die Sonne lacht, nimm Blende 8. Für Mensch und Tier nimm Blende 4.
18. Januar 2020 NÜTZLICHES EQUIPMENT Welches Equipment für dich das Richtige ist, kommt auf deine Fotografiestil Richtung an. Der Schlüssel zur richtigen Auswahl liegt darin, beim Kauf ehrlich zu sich selbst zu sein und nur das Equipment zu kaufen welches zur dir passt und mit dessen Hilfe deine Fotos verbessert werden. Meine Empfehlung für einen guten Start: Stativ mit Kugelkopf darf nicht fehlen Objektiv für schöne Porträts z.B. 50 mm Festbrennweite Weitwinkel bei Landschatfotografie z.B. 24-70 mm Fernauslöser Filter wie POL, Grau und ND-Filter Ersatz Akku zwei Speicherkarten Taschenlampe
TIPPS UND TRICKS: Zum Schutz des Objektivs ein UV-Filter nutzen.
11. Januar 2020 SUCHER ODER LCD-MONITOR Der Sucher hat mehrere Vorteile, wenn du durch den Sucher blickst, ist deine Kamera dadurch stabiler, so kannst du dich besser auf das Bild konzentrieren. Im Live-View Modus kannst du die Vokusierung vor dem abdrücken überprüfen und du siehst die Effekte der Funktionen besser wie z.B. den Weisabgleich oder die Belichtung.
TIPPS UND TRICKS: Verwende nicht den Monitor zu Überprüfung der Belichtung, siehe dafür das Histogramm.
4. Januar 2020 DIE KAMERA RICHTIG HALTEN Bewegt sich die Kamera während des Fotografierens, entstehen unscharfe und verwackelte Bilder, das liegt daran, dass die Kamera falsch gehalten wird. Nachlässigkeit in der Handhabung führt zu unbefriedigenden Ergebnissen. Je schwerer die Kamera desto wichtiger ist die Haltung. Die richtige Haltung der Kamera: Stütze das Objektiv mit einer Hand von unten Halte die Kamera mit der anderen Hand fest Blicke durch den Sucher, die Kamera ist dabei leicht an der Stirn angelegt Stütze beide Ellbogen am Körper ab Stelle die Füße Schultern breit auseinander Haltung nicht beugen Atme ein und langsam aus, den Auslöser dann ruhig herunterdrücken und wieder einatmen. Das wars, einfach und schnell umgesetzt … :-)
TIPPS UND TRICKS: Sich gegen eine Wand zu lehnen, die Elbogen oder die Kamera auf einer Mauer abzusetzen sind einfache Methoden um die Kamera still zu halten.
Heute geht es um die Selektivmessung. Dabei beachtet die Kamera bei der Belichtung nur einen kleinen Teil des Fotos, das sind ca. 8-10% des Sucherbereichs. Ob die anderen Bereiche hell oder dunkel sind, wird dabei nicht berücksichtigt. Diese Methode ist präziser als die Mehrfeldmessung. Der Nachteil ist, dass diese sensibler arbeitet und dementsprechend zur Fehlmessung kommen kann. Legst du Wert auf die genaue Belichtung des Sucherbereichs, dann ist die Selektivmessung eine gute Wahl.
 
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BLOG Kleine Tipps und Tricks rund um die digitale Fotografie
Die Fotografie ist heute beliebter als je zuvor. Dieser Blog bietet kleine kompakte Einführung in die Theorie und Praxis der beliebten und vielseitigen Fotografie. Regelmäßig werden hier die Grundlagen der Technik und der Gestaltung angeregt. Das Wichtigste ist: man muss es wagen, ausprobieren, tun … Kreativität bei der Fotografie ist überall, probiere es aus …
17.05.2020 Feintuning der Belichtung Licht: Wir benötigen Licht, um Fotos aufzunehmen. Licht ist aber nicht gleich Licht. Das Licht bestimmt die Qualität des Bildes. Die Belichtungsmesser moderner Kameras arbeiten in der Regel sehr genau, es gibt aber ausnahmen. Fotografieren wir mit manueller Einstellung, vermeiden wir eventuelle Fehler der Automatik. Wetter: Für ansprechende Landschaftsaufnahmen sind wolkenlose Tage mit starker Sonne ungeeignet. Ein bedeckter Himmel teilweise bewölkt und wechselhaft macht das Foto viel interessanter und ist lohnend. Dabei entstehen keine starken und dunklen Schatten. Tageszeit: Beim Sonnenauf- und Untergang ist das Licht weicher und nicht so intensiv wie in der Mittagszeit. Die Farben des Sonnenlichts werden in den roten Bereich verschoben. Je höher die Sonne steigt, desto neutraler wird die Farbe im Bild. Mehrfeldmessung/Matrixmessung in der Landschaft (empfehlenswert): Die Bild-Zonen werden separat gemessen und die Kamera rechnet die Einzelwerte zu einem Durchschnitt. Dabei wird das scharfgestellte Motiv gewichtet. Live-View: Verfügt deine Kamera über ein Live-View-Modus, so kannst du die Wirkung der Belichtung vor dem Auslösen sehen. Verfügt deine Kamera über ein Spiegel, wird er dabei hochgestellt (keine Vibration bevor der Verschluss öffnet). Histogramm: Das Bild kann vor dem Auslösen anhand des Histogramms im Live-View-Modus geprüft werden (viele Kamera Modelle bieten diese Möglichkeit an). Dabei ist zu achten, dass der Gipfel sich in der Mitte befindet. Im Idealfall fallen die linke und rechte Flanke des Histogramms bis auf die Grundlinie ab. Belichtungskorrektur: Zeigt das Histogramm abgeschnittene Lichter an, kann der Fehler mithilfe der Belichtungskorrektur ausgeglichen werden. Ist dein Bild zu dunkel, werden die Korrekturstufen nach Plus +, ist es zu hell, nach Minus - korrigiert. Im Live-View-Modus kannst du die Veränderung auf dem Display sehen. Dies ist eine einfache Methode, die Belichtung vor dem Abdrücken anzupassen. Belichtungsreihe: Die Belichtungsreihe bietet eine weitere Sicherheit. Die Kamera löst automatisch eine Reihe von Bildern aus. Eine Standardbelichtung, eine über- und eine unterbelichtet. Anschließend werden die Fotos mit Photoshop zusammensetzen. Das Foto ansehen und bewerten: Nachdem dein Foto aufgenommen wurden, prüfe es mithilfe des Histogramms. Ein Blick auf dem Display kann die Ergebnisse verfälschen. TIPPS UND TRICKS: Vor Sonnenaufgang und nach Untergang ist das Licht am wärmsten (Goldene Stunde). Im Sommer ist die Std. kürzer als im Winter. Motiv-Vorwahl „Landschaft“ ist nicht empfehlenswert. Dabei kann die Belichtung/Bewegung/Tiefenschärfe nicht berücksichtigt werden. Mit Blendevorwahl und manueller Einstellung behältst du die beste Kontrolle. Die beste Kontrolle für die Belichtung ist das Histogramm. Manchmal ist es besser, das gleiche Motiv bei besseren Lichtverhältnissen an einem anderen Tag zu fotografieren. Seitenlicht ist ideal in der Landschaftsfotografie. Es gibt KEIN „Königsweg“ für richtige Belichtung. Deine persönliche Vorlieben und die Wahl des Motivs ist entscheidend.
03.05.2020 Hyperfokale Distanz: Schärfe von vorn bis zum Horizont Wir wissen, dass die Blendenwahl für die Schärfe/den Schärfenbereich im Bild zuständig ist. Umso kleiner die Blendenzahl, umso geringer ist die Schärfentiefe und umso größer die Blendenzahl, umso größer ist die Schärfentiefe. „Moment!“ - dann könnte ich eine große Blendenzahl wählen und schon hätte ich ein durchgehend scharfes Bild. „Stopp!“ Klingt nach einer einfachen Handhabung aber kein richtig scharfes Foto. Stell dir vor: ein See, eine Landschaft und die Berge im Hintergrund. Deine Kamera natürlich auf einem Stativ. Du hast eine Brennweite von 24 mm gewählt, ein Blendenwert von f/8 und hast eine Kamera mit Vollformatsensor. Um eine hyperfokale Entfernung zu ermitteln, benutze ich eine App. Die App ermittelt nach meinen Angaben also die Brennweite, die Blende sowie das Vollformat, die Hyperfokale Distanz. Dabei ergibt sich nach der Berechnung eine Distanz von 2,42 m. Also stelle ich bei ca. 2,42 m scharf und mein Bild wird bei einer Entfernung von 1,21 m bis unendliche scharf. Versuche es mit verschiedenen Einstellungen. TIPPS UND TRICKS: In der Landschaftsfotografie wird meist eine Blende von f/8 bis f/16 gewählt. Erforsche bei welcher Blende deine Kamera die qualitativ, schärfsten Bilder macht. Besser auf eine ein wenig größere Distanz fokussieren als die App vorgibt. Leser Entfernungsmesser im Rucksack ist hilfreich. Schreib dir deine wichtigsten Angaben auf, ist unterwegs schneller und praktischer. Nicht immer ist eine Mobilverbindung vorhanden.
25.04.2020 Hohe Schärfentiefe In meinem letzten Blogbeitrag habe ich die geringe Schärfentiefe erläutert. Heute einige Gedanken zum Thema „Hohe Schärfentiefe“. Sollen alle Elemente im Bild wichtig erscheinen, werden diese gleichermassen scharf abgelichtet. Der Betrachter kann so über das gesamte Bild seinen Blick schweifen lassen. Um eine hoche Schärfentiefe zu erzeugen, wird eine kleine Blende/große Blendenzahl eingestellt. Für eine durchgehende Schärfentiefe muss die hyperfokale Entfernung ermittel werden. Mehr zu dem Thema in meinem nächsten Blogbeitrag. TIPPS UND TRICKS: Schärfentiefe-Vorschau-Taste nutzen. Die niedrigste ISO Einstellung, die möglich ist, nutzen. Ein Weitwinkel Objektiv eignet sich gut für hohe Schärfentiefe, da diese Methode in der Landschaftsfotografie beliebt ist. Mit einer großen Blendenzahl 11-16 ergibt sich eine hohe Schärfentiefe.
11.04.2020 Geringe Schärfentiefe Eine sehr beliebte und hervorragende Methode den Blick auf die wichtigsten Details zu lenken, ist die geringe Schärfentiefe. Ein Objektiv für Porträts mit einer Brennweite zwischen 50 mm und 105 mm ist ideal. Arbeitest du dabei mit einem Stativ und mit einem Fernauslöser so vermeidest du jegliche Bewegung der Kamera. Achte auch dabei auf die Belichtungsmessung. Zu den Themen habe ich bereits die Methoden in den letzten Wochen erwähnt, siehe unten. Viele moderne Kameras haben eine Schärfentiefe- Vorschau. Vor dem Auslösen kannst du die Schärfentiefe ansehen, was genau scharf abgebildet wird. (Wo die Taste sich befindet, findest du in der Beschreibung). Überlege, wo dein Fokuspunkt liegen sollte, worauf der Blick des Betrachters gelenkt werden soll. Bei einem Porträt sind es die Augen. In meinem nächsten Thema erläutere ich die "Hohe Schärfentiefe". TIPPS UND TRICKS: Schärfentiefe-Vorschau-Taste nutzen. Eine niedrigste ISO Einstellung (z.B. 100) sorgt für detailreiche Bilder. Mit der kleinsten Blendenzahl, eine große Blendenöffnung, ergibt sich eine geringe Schärfentiefe.
29. März 2020 SPOTTMESSUNG Die Spottmessung beschränkt sich nur auf eine kleine Szene des Bildes, das sind ca. 5-10 % des Fokuspunktes. Diese Messung der Belichtung erfolgt nur auf dem fokussierten Bereich, alle andere, die im Bild außerhalb des Fokuspunktes liegen, werden nicht berücksichtigt. GUTES LICHT! TIPPS UND TRICKS: Beispiel: für starke Kontrastunterschiede geeignet. Bereiche die wichtig sind und gut ausgeleuchtet werden müssen. Beispiel: kleine Szene Stirn, Kinn oder Pflanze …
21. März 2020 SELEKTIVMESSUNG Heute geht es um die Selektivmessung. Dabei beachtet die Kamera bei der Belichtung nur einen kleinen Teil des Fotos, das sind ca. 8-10% des Sucherbereichs. Ob die anderen Bereiche hell oder dunkel sind, wird dabei nicht berücksichtigt. Diese Methode ist präziser als die Mehrfeldmessung. Der Nachteil der Selektivmessungwahl ist, dass diese sensibler arbeitet und dementsprechend zur Fehlmessung kommen kann. Legst du Wert auf die genaue Belichtung des Sucherbereichs, dann ist die Selektivmessung eine gute Wahl. Nächste Woche gibt es Tipps zur Spottmessung. TIPPS UND TRICKS: Beispiel: dein Model im weißen Kleid in einer Umgebung mit weniger Licht. Ein Hund mit dunklem Fell und hellen Umgebung. Die Struktur des Fells bekommt durch die Selektivmessung mehr Zeichnung. VIEL SPAß DABEI.
14. März 2020 MITTENBETONTE INTEGRALMESSUNG Heute möchte ich an letzte Woche anknüpfen. Die Mittenbetonte Integralmessung misst die Lichtverteilug in ca. 6o-80 % des mittleren Bildbereichs. Die Ränder des Bildes werden weniger gewichtet aber auch gemessen und erfasst. Diese Messung ist für zentral platzierte Motive empfehlenswert, diese werden stärker gewertet. Nächste Woche in meinem Blog gibt es Tipps zur Selektivmessung. TIPPS UND TRICKS: Ist bei Porträts oder bei Motiven mit sehr hellen und dunklen Flächen hilfreich.
9. März 2020 BELICHTUNGSMESSER Unsere moderne Kameras verfügen über Belichtungsmesser, sie arbeiten mit Reflexion, das bedeutet: die Belichtungsmesser messen die Lichtmenge die vom deinem Motiv in Richtung Kamera zurückgeworfen werden. Dabei gibt es die: Mehrfeldmessung Mittenbetonte Integralmesssung Selektivmessung Spotmessung Die Mehrfeldmessung möchte ich heute an der Stelle kurz erklären: Bei der Mehrfeldmessung (auch Matrixmessung) wird die Lichtverteilung unabhänging von anderen Bereichen gemessen und die Messergebnisse werden dann in die endgültige Belichtung kombiniert. In meinem nächsten Blog Beitrag folgt eine Erklärung zum Thema Mittenbetonte Integralmesssung :-) TIPPS UND TRICKS: Diese Methode wird gerne bei Landschaftsaufnahmen eingesetzet.
29. Februar 2020 FOKUSPUNKT BEI EINEM PORTRÄT WÄHLEN Die Kamera wählt automatisch beim Auslösen einen Punkt der am nächsten liegt, das kann die Nase sein. Wenn wir einer Person ins Gesicht sehen, schauen wir primär in die Augen. Deshalb ist es bei einem Porträt wichtig den Fokus auf die Augen setzen, sodass diese scharf erscheinen. Beachte auch dabei die Drittel-Regel für ein ansprechendes Bild. TIPPS UND TRICKS: Mittlerer Autofokus als Wahl. Auge scharf stellen, den Auslöser dabei leicht gedrückt halten, Bildausschnitt wählen (Dritt-Regel) und den Auslöser durchdrücken. Fertig.
22. Februar 2020 STATIV Mit einem Stativ lassen sich Verwackelungen und Unschärfe vermeiden. Bei einer langen Verschlusszeit ist ein Stativ notwendig. Ein Stativ verleiht präzise Bildkomposition, dabei werden Panorama oder Zeitraffer ermöglichst. Ein Dreibein-Stativ sorgt für eine solide Haltung der Kamera. Beim Kauf empfehle ich jedoch abzuwägen zwischen Stabilität und Gewicht. Ein zu schweres und zu großes Stativ ist fürs unterwegs umständlich, ein zu leichtes gibt je nach Einsatz nicht genügend Halt. Ein Kugelkopf ermöglicht das Justieren der Ausrichtung. Die Teleskopbeine lassen sich je nach Bedarf Ausziehen und Zusammenschieben. Die Teleskopbeine sollten das Gewicht deiner Kamera und dein schwerstes Objektiv gut tragen und eine gute Kippsicherheit geben. TIPPS UND TRICKS: Von einem Kauf eines günsigen Statives rate ich ab, sonnt bezahlt man zweimal.
15. Februar 2020 WIE SIEHT EIN GELUNGENES FOTO AUS? Die Komposition, die Wahl deines Ausschnitts und die Wahl des Zeitpunktes sagen aus welche Botschaft du dem Betrachter mitteilen möchtest. Diese Richtung der drei Aspekte vermitteln ein gelungenes Foto. Kleiner Überblick für ein gelungenes Foto: Porträts, ein beliebtes Genres Die Perspektive spielt eine wichtige Rolle. Schon eine kleine Änderung deiner Position kann dem Bild mehr Ausdruck geben. Das Objektiv über Augenhöhe zu halten führt dazu, dass die Person oder das Tier etwas unterlegen wirkt. Fotografierst du mit dem Objektiv unter der Augenhöhe wirkt dein Model ausdrucksvoller und erhabener. Unter anderem ist ein guter und freundlicher Umgang mit deinem Model eine wichtige Basis. Landschaftsfotografie Ein querformatiges Bild der Landschaft unterstreicht die Ästhetik der Natur. Ich benutze möglichst ein Stativ. Die Drittel-Regel berücksichtigen Die Regel besagt, dass sich die wichtigen Elemente des Bildes auf den Schnittpunkten imaginärer Linien (einstellbar) befinden sollen. Fokus Auf dein Hauptmotiv den Fokus setzen TIPPS UND TRICKS: Versuche beim Fotografieren die Höhe und den Winkel zu variieren. Fotografiere von verschiedenen Seiten. Für einen guten Blickwinkel laufe oft lange herum. Vermeide die Mittagssonne.
8. Februar 2020 DIE ISO-WERTE Der ISO-Wert steuert die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors und legt fest wieviel Licht für ein gelungenes Bild notwendig ist. Ein niedriger ISO- Wert wird bei normalen Bedingungen eingestellt. Ein Hoher ISO-Wert wird bei schwachen Licht und kurze Verschlusszeit oder kleine Blende eingesetzt. Kleiner Überblick der groben Richtwerte: ISO 100-200 Tagsüber bei gutem Wetter wie Sonnenschein, in Gebirgen, leichte Bewölkung ISO 400-800 Tagsüber bei bedecktem Himmel, Nebel, im Wald oder auch bei gut ausgeleuchtetem Raum ISO 800-3200 bei schlechtem Wetter, blaue Stunde, Dämmerung, nachts TIPPS UND TRICKS: Den ISO-Wert möglichst klein justieren, je kleiner desto besser.
1. Februar 2020 DIE VERSCHLUSSZEIT Die klassische Reihe der Verschlusszeit ist von 30 Sekunden bis 1/4000 Sekunde. Die einzelnen Schritte bedeuten entweder eine Halbierung oder eine Verdoppelung der Lichtmenge, die auf den Sensor fällt. Eine kurze Verschlusszeit kannst du bei Bewegung z.B. einer Person einsetzen. Eine Mittlere Verschlusszeit kannst du z.B. bei normalen Lichtverhältnissen für die gängigen Aufnahmen justieren und die lange wird bei schwachem/sehr schwachem Licht anpasst. TIPPS UND TRICKS: Kurze Verschlusszeit - Höherer ISO Wert. Lange Verschlusszeit - Niedrieger ISO-Wert.
25. Januar 2020 Die Blende und die Blendenzahl Die Blende und die Blendenzahl steuern wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. Die Blendenöffnung reguliert die Lichtmenge. Die Blendenöffnung lässt sich auf verschiedene Zahlen „f“ (focus number) einstellen. Eine klassische Blendenreihe ist f/2,8, f/4, f/5,6, f/8, f/11, f/16. Bei jedem Level dieser Reihe fällt jeweils die Hälfe der Lichtmenge auf den Sensor. Je höher die Blendenzahl, also die Blende wird dabei mehr geschlossen, desto weniger Licht fließt hinein. Je kleiner die Blendenzahl, also die Blende wird dabei mehr geöffnet, desto mehr Licht wird aufgenommen. TIPPS UND TRICKS: Die Sonne lacht, nimm Blende 8. Für Mensch und Tier nimm Blende 4.
18. Januar 2020 Nützliches Equipment Welches Equipment für dich das Richtige ist, kommt auf deine Fotografiestil Richtung an. Der Schlüssel zur richtigen Auswahl liegt darin, beim Kauf ehrlich zu sich selbst zu sein und nur das Equipment zu kaufen welches zur dir passt und mit dessen Hilfe deine Fotos verbessert werden. Meine Empfehlung für einen guten Start: Stativ mit Kugelkopf darf nicht fehlen Objektiv für schöne Porträts z.B. 50 mm Festbrennweite Weitwinkel bei Landschatfotografie z.B. 24-70 mm Fernauslöser Filter wie POL, Grau und ND-Filter Ersatz Akku zwei Speicherkarten Taschenlampe TIPPS UND TRICKS: Zum Schutz des Objektivs ein UV-Filter nutzen.
11. Januar 2020 SUCHER ODER LCD-MONITOR Der Sucher hat mehrere Vorteile, wenn du durch den Sucher blickst, ist deine Kamera dadurch stabiler, so kannst du dich besser auf das Bild konzentrieren. Im Live-View Modus kannst du die Vokusierung vor dem abdrücken überprüfen und du siehst die Effekte der Funktionen besser wie z.B. den Weisabgleich oder die Belichtung. TIPPS UND TRICKS: Verwende nicht den Monitor zu Überprüfung der Belichtung, siehe dafür das Histogramm.
4. Januar 2020 DIE KAMERA RICHTIG HALTEN Bewegt sich die Kamera während des Fotografierens, entstehen unscharfe und verwackelte Bilder, das liegt daran, dass die Kamera falsch gehalten wird. Nachlässigkeit in der Handhabung führt zu unbefriedigenden Ergebnissen. Je schwerer die Kamera desto wichtiger ist die Haltung. Die richtige Haltung der Kamera: Stütze das Objektiv mit einer Hand von unten Halte die Kamera mit der anderen Hand fest Blicke durch den Sucher, die Kamera ist dabei leicht an der Stirn angelegt Stütze beide Ellbogen am Körper ab Stelle die Füße Schultern breit auseinander Haltung nicht beugen Atme ein und langsam aus, den Auslöser dann ruhig herunterdrücken und wieder einatmen. Das wars, einfach und schnell umgesetzt … :-) TIPPS UND TRICKS: Sich gegen eine Wand zu lehnen oder die Kamera auf einer Mauer abzusetzen sind einfache Methoden um die Kamera still zu halten.